Plitvice

 

plitvice-71Letztes Wochenende war ich mit Michi in Plitvice um ein paar Fotos zu machen. Wir hatten Glück mit einem perfekten Wetter. Sonne und 25 Grad machten den Aufenthalt mehr als angenehm. Einziger Nachteil: die Wasserfälle führten sehr wenig Wasser.

Über Plitvice selbst muss man nicht viele Worte machen. Es gibt reichlich Ressourcen im Netz zu dieser traumhaften Gegend. Ich möchte mich deshalb auf unsere Erfahrungen beschränken:

 

 

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Grosser Kamera Test 2011 – Teil 2

Zacuto hat den zweiten Teil des Kamera-Tests 2011 veröffentlicht. Diesmal geht es um Sensoren und ihre Empfindlichkeit.

Auch diesen Teil sollten sich alle ansehen, die sich für das Filmen mit DSLR-Kameras interessieren!

Hier geht es zum Film: Zacuto

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CamBusters DSLR Workshop in Vienna

No regrets – ein toller Tag

Meine Erwartungen an diesen Workshop wurden zu 100% erfüllt. Was man in einem Tag unterbringen kann, wurde erklärt und demonstriert. Zwar war mir vieles schon bekannt, aber es ist dennoch ein gutes Gefühl, sein selbst erlerntes Wissen von Profis bestätigt zu bekommen.

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Feuerwerk fotografieren

Vor ein paar Tagen hatte ich Gelegenheit ein Feuerwerk zu fotografieren. Da es immer wieder Anlässe für ein Feuerwerk gibt und diese auch gerne fotografiert werden, möchte ich Euch ein paar Tips geben:

1. Wahl der Kamera

Nehmt eine Kamera, wo Ihr alles manuell einstellen könnt! Der Autofocus hat bei Dunkelheit seine Probleme; die Belichtungszeit ändert sich bei Feuerwerken sehr schnell. Vom Messen bis zum Auslösen kann sich die Lichtsituation schon geändert haben.

2. Wahl des Objektives

Das hängt sehr von Eurer Entfernung zum Feuerwerk ab. Ich selbst war diesmal relativ nahe am Geschehen und habe ein 85mm 1.8 verwendet. Eine kleinere Brennweite hätte mehr vom Gesamtbild eingefangen. Mit einem Zoom könnt Ihr leicht variieren. Im nachhinein betrachtet, wäre das 24-70mm wohl vernünftiger gewesen.

3. Einstellungen an der Kamera

Entfernung: manuell auf “Unendlich” stellen. Das sollte in den meisten Fällen passen
Blende: manuell auf Offenblende. Das lässt Euch Spielraum für eine schnellere Verschlusszeit oder geringere ISO.
Verschlusszeit: 1:60 bis 1:100 sollte passen. Zu langsam und Ihr bekommt nur mehr Wischer, zu schnell und Ihr habt nur mehr einzelne Funken.
ISO: zwischen 800 – 1.600 mit oben genannten Einstellungen sollte hinkommen.

In der Nachbearbeitung könnt Ihr Bilder aufhellen oder abdunkeln; je nach Bedarf. Fotos mit geringerer Belichtung haben weniger Rauchschwaden im Bild. Diese lassen sich jedoch auch mit dem Schwarzwert in der Nachbearbeitung verringern oder ganz entfernen.

Die folgenden Aufnahmen sind mit folgenden Einstellungen entstanden und wurden mit Aperture entwickelt:

Bilddatei: RAW
Objektiv: Canon 85mm 1.8
Blende: 1.8
Verschlusszeit: 1:25 bis 1:200
ISO: 1.200 – 3.200

_MG_5335_MG_5577_MG_5634_MG_5667_MG_5688_MG_5413

 

Weitere Aufnahmen findet Ihr hier: http://freigeist.com/fotografie/feuerwerk/

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Blitze fotografieren

Wer möchte sich nicht einmal den Naturgewalten stellen und ein paar tolle Blitzaufnahmen machen?

Hier ein paar Tips dazu:

1. Informiert Euch, wo in Eurer Nähe mit Gewittern zu rechnen ist. Auskünfte findet Ihr im Netz oder einer lokalen Wetterstation in Eurer Nähe.

2. Sucht Euch eine Position, wo Ihr ein breites Blickfeld habt. Blitze sind unberechenbar und erscheinen nicht immer vor einem tollen Hintergrund. Ihr erhöht damit Eure Chancen auf ein gutes Bild um ein vielfaches.

3. Achtet auf einen Regenschutz für Euer Equipment. Nur wenige Kameras sind hart im nehmen, falls Ihr mitten in das Gewitter hinein geratet.

4. STATIV – Das solltet Ihr unbedingt verwenden! Ohne Stativ einen Blitz zu erwischen ist reine Glücksache, oder Ihr macht hunderte Fotos auf gut Glück, um ein paar zu erwischen.

5. Nehmt eine lange Belichtungszeit -> STATIV.

Die folgenden Fotos wurden fast alle zwischen 30-50 Sekunden belichtet. Alle Einstellungen an der Kamera auf manuell geschaltet. ISO 160 und bis auf ein Bild, alle Blende 22. Macht ein paar Probeaufnahmen um ein Gefühl für die richtige Belichtungszeit zu erhalten. Es sollten wenn möglich auch von der Umgebung noch etwas zu erkennen sein.

Hätte ich den Auslöser ausgelassen, sobald ich einen Blitz hatte, so wäre von der Umgebung nichts zu erkennen gewesen. Ein weiterer Vorteil: man erwischt vielleicht 2 oder 3 Blitze auf einer Aufnahme. Dadurch sieht die Aufnahme noch spektakulärer aus.

Verwendet auf keinen Fall Automatikeinstellungen! Bei Wolken oder Dunkelheit funktioniert der AF nicht mehr einwandfrei; im Falle einer automatischen ISO würde die Kamera die ISO hochfahren und starkes Bildrauschen verursachen; bei Zeitautomatik würde die Kamera das Bild richtig belichten wollen – es würde viel zu hell werden; bei Blendenautomatik hättet Ihr immer Offenblende und eine entsprechend kürzere Belichtungszeit.

Meine Aufnahmen wurde mit einem 24-70 2.8 L USM gemacht. Das Gewitter war relativ nah und durch das Weitwinkel konnte ich meine Chancen ebenfalls erhöhen. Mit dem 70-200 hätte ich vermutlich weniger Blitze erwischt, diese dafür mit mehr Details, aber nicht in ganzer Länge.

Es gibt dafür keine Faustregel. Je nach Standort, Entfernung, Lichtverhältnisse und Blitzhäufigkeit müsst Ihr selbst entscheiden, was das richtige Objektiv und die richtige Einstellung ist. Es braucht ein wenig Übung für das Feingefühl, aber Eure Freunde werden beeindruckt sein :-)

Meine Fotos wurden nur minimal nachbearbeitet. Sie entsprechen zu 99,9% der Ausgabe der Canon 5D Mark II.

_MG_4908_MG_4925_MG_4932

Weitere Fotos aus dieser Serie findet Ihr hier.

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